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Mehr Rendite frs Geld: Gewinne ohne Risiko: So geht Vermögensaufbau! | Nachricht

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von A. Hohenadl und S. Rullkötter, Euro am Sonntag

Zwölf Prozent jährlicher Wertzuwachs oder nur drei Prozent? Oder gar ein Kursrückgang von 20 Prozent in einem Jahr? Wer abseits mickrig verzinster Sparkonten in renditeträchtige Wertpapiere investiert, der muss mit vielen Unsicherheiten leben. Gut, dass wenigstens ein Faktor bei der Geldanlage vom Start weg genau kalkulierbar ist: die Kosten. Zumindest, sofern sie die Anbieter transparent ausweisen.

Auf die Gebühren, die zu zahlen sind, hat jeder Anleger von Anfang an Einfluss. Wer über einen langen Zeitraum Geld investieren will, sollte hier äußerst penibel sein. Denn mögen die Kosten erst mal gar nicht so hoch erscheinen, auf lange Sicht knapsen sie doch ein großes Stück von der Wertentwicklung ab.

Nacholgend hat €uro am Sonntag eine Reihe von Tipps zusammengestellt, wo und wie Sie bei der Geldanlage Kosten sparen können beziehungsweise dem Fiskus nichts schenken. Anschließend zeigt die Redaktion anhand von fünf Musterkunden das Sparpotenzial bei Onlinebrokern auf.

Tipp 1

Einfach anlegen

Viele Menschen machen sich beim Thema Investieren komplizierte Gedanken, beschäftigen sich ausgiebig mit Absicherungen gegen einen Euro-Crash oder elaborierten Steuersparmodellen. Die Gefahr ist dann groß, an Anbieter zu gelangen, deren Finanzprodukte die vermeintliche Lösung versprechen, aber in vielen Fällen auch sehr kompliziert sind. Solche Produkte sollte man sehr kritisch betrachten. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass nur der Initiator und Verkäufer der Finanzanlage am Ende einen guten Schnitt machen.

So sind etwa bei geschlossenen Beteiligungen, auch als Alternative Investmentfonds (AIFs) bekannt, die sogenannten Weichkosten nach wie vor hoch. Diese werden nicht in das Anlageobjekt investiert und verringern die Rendite beträchtlich. Weichkosten von 15 Prozent sind nach wie vor möglich. Das heißt: Wer 50.000 Euro investiert, dem werden von vornherein 7.500 Euro abgezwackt. In vielen Fällen ist es besser, in einfache und günstige Produkte wie etwa Indexfonds zu investieren.

Tipp 2

Nicht zu viel traden

“Gebührenfrei handeln”, “null Euro pro Order” – mit solchen Angeboten haben Neo-Broker eine neue Zeit eingeläutet. Unternehmen wie Scalable Capital, Trade Republic oder Smartbroker bieten den Börsenhandel von Wertpapieren für wenig Geld oder ganz ohne Kosten an. Hat damit die alte Börsenregel “Hin und her macht Taschen leer” ausgedient? Nicht ganz. Denn zunächst einmal gibt es auch bei diesen Anbietern nichts umsonst. Die Neo-Broker bekommen vielmehr Provisionen von den Börsenplatz-Betreibern, über die sie die Kundentransaktionen abwickeln, meist alternative Handelsplattformen.

Dort können die Transaktionskosten besonders hoch sein, wenn Anleger außerhalb der regulären Börsenzeiten handeln. “Wer also frühmorgens vor dem Weg zur Arbeit oder am Abend noch ein paar Aktien oder ETFs kaufen oder verkaufen will, erhält zwar immer aktuelle An- und Verkaufskurse”, schreibt die Gemeinschaftsredaktion der Verbraucherzentralen in Deutschland. “Die Kurse sind aber im Mittel systematisch schlechter als während des Börsenhandels.” Auf den ersten Blick mögen die Trades vielleicht kostenfrei sein, indirekt kommen Anbieter und Handelsplätze aber auf ihre Kosten.

Daneben gilt dieser Sachverhalt als gut belegt: Je mehr Kunden handeln, desto unprofitabler agieren sie für sich selbst. Statt also immer den heißesten Trends hinterherzujagen, sollten Anleger sich einmal für eine vernünftige Basisanlage entscheiden und an dieser lange festhalten. Eine solche Basisanlage ist breit über Regionen, Branchen und Anlageklassen gestreut und lässt sich günstig über börsengehandelte Indexfonds (ETFs) bewerkstelligen. Ist der Kern eines Portfolios derart bestückt, darf es dann auch mal ein kleiner Trade sein.

Tipp 3

Kostenfreies Depot

Wer Aktien, Anleihen, Fonds- oder ETF-Anteile kauft, braucht auch einen Ort, wo er diese aufbewahrt: ein Depot. Das sollte so wenig wie möglich kosten, am besten dauerhaft gebührenfrei sein. Bei Online- und Direktbanken, die keine teuren Filialnetze unterhalten müssen, ist das Standard.

Tipp 4

Fonds ohne Aufschlag

Beim Kauf von Fondsanteilen verlangen Filialbanken üblicherweise einen Ausgabeaufschlag, auch Agio genannt. Bei den meisten Publikumsfonds in Deutschland beträgt das Agio fünf Prozent oder mehr. Häufig lässt sich diese Gebühr aber vermeiden. Fondsvermittler im Internet oder Onlinebroker offerieren sehr viele Fonds mit rabattiertem oder ganz ohne Ausgabeaufschlag. Dafür bieten sie keine Beratung.

Langfristig steigern die gesparten Kosten beim Einkauf die Rendite beträchtlich. Angenommen, ein Anleger investiert 20.000 Euro zehn Jahre lang in einen Fonds mit sechs Prozent Wertzuwachs pro Jahr. Sein Anlageergebnis fällt um fast 1.500 Euro höher aus, wenn er den Fonds (für den wir 1,5 Prozent Verwaltungsgebühren annehmen) mit null statt fünf Prozent Agio erwirbt.

Auch wer Fondsanteile statt über die Kapitalanlagegesellschaft über die Börse kauft, vermeidet das Agio. Jedoch fallen dort Börsenspesen sowie Ordergebühren an. Abhängig vom Fonds und der Bank können so Kosten bis zu 1,5 Prozent zusammenkommen. Diese Variante lohnt sich also nur, wenn man den gewünschten Fonds nicht komplett ohne Ausgabeaufschlag bekommt.

Tipp 5

Laufende Kosten

Fonds sind oft nicht nur mit einem einmaligen Ausgabeaufschlag belastet. Sie knapsen auch regelmäßig Geld vom Anlagevermögen in Form der Verwaltungskosten ab. Ab 1,5 Prozent pro Jahr aufwärts ist eine gängige Größe für Aktienfonds. Diese Gebühr ist gut investiert, wenn der betreffende Fondsmanager mit seinem Portfolio dauerhaft besser abschneidet als der breite Markt. Doch das gelingt nur den wenigsten.

Wer deshalb lieber gleich in den breiten Markt investiert, kann viel an laufenden Kosten sparen. Denn mit ETFs kann man auf große Börsenindizes setzen, und das zu sehr günstigen Gebühren. Was das langfristig ausmachen kann, zeigt die Grafik rechts. Wie bei Tipp 4 wird angenommen, dass ein Anleger einmalig 20.000 Euro in einen aktiv gemanagten Fonds steckt. Sagen wir, es ist ein Fonds für US- Aktien, die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 1,5 Prozent und das Agio fünf Prozent.

Bei einer jährlichen Wertentwicklung von sechs Prozent hätte das Kapital nach zehn Jahren einen Ertrag nach Kosten von 9.847 Euro gebracht. Bei einem ETF mit 0,07 Prozent jährlicher Gebühr, wie es ihn etwa von iShares gibt, würde bei derselben Wertentwicklung nach zehn Jahren ein Ertrag von 16.135 Euro stehen. Das ist ein Mehrertrag von fast 6.300 Euro.

Tipp 6

Girokonto wechseln

Ganz so einfach wie vor wenigen Jahren ist es nicht mehr, ein bedingungslos kostenfreies Girokonto zu finden. Seit Mai dieses Jahres verlangt selbst die nach Kundenzahl größte deutsche Direktbank ING einen monatlichen Mindestgeldeingang von 700 Euro, damit das Konto weiterhin kostenlos bleibt. Erfüllen Kunden diese Bedingung nicht, werden 4,90 Euro pro Monat fällig. Pro Jahr sind das immerhin knapp 60 Euro.

Wer beim deutschen Ableger der niederländischen ING Bank also nur ein gelegentlich genutztes Zweitkonto unterhält, sollte sich entscheiden: kündigen oder als “richtiges” und damit kostenfreies Gehaltskonto nutzen. Ähnliches gilt für Kunden der DKB und anderer Direktbanken, die inzwischen einen regelmäßigen Geldeingang sehen wollen.

Ein Umzug lohnt sich, wenn das eigentliche Gehaltskonto monatlich Kosten verursacht. Dieses Geld können sich Anleger sparen – oder in einen regelmäßigen Fonds- oder ETF-Sparplan umleiten. Wichtig beim neuen Konto: die unkomplizierte und kostenlose Möglichkeit, Bargeld abzuheben. Entweder über Automatennetzwerke wie Cash-Group oder Cashpool oder, wie es immer verbreiteter wird, beim Einkaufen an der Supermarktkasse.

Tipp 8

Sparpläne

Sparpläne sind prädestiniert für den langfristigen Vermögensaufbau, denn sie nehmen einem die Entscheidung ab, ob und wann man investieren soll. Man tut es einfach regelmäßig, und das ist gut. Doch schon bei der Einrichtung eines Sparplans ist es ratsam, auf die Kosten zu achten. Verlangen Anbieter fixe, von der Ordergröße unabhängige Gebühren für die Ausführung eines Sparplans, sollte man diese – falls möglich – statt zwölfmal im Jahr nur viermal zahlen. Man wählt also ein anderes Einzahlungsintervall: statt monatlich 100 Euro zum Beispiel alle drei Monate 300 Euro.

Tipp 9

Fondstranchen

Vielleicht haben Sie bei Union Investment, Deka und DWS schon mal Fonds mit den angehängten Kürzeln “-net-“, “TF” beziehungsweise “Typ 0” gesehen. Bei ihnen handelt es sich um sogenannte No-Load- oder Trading-Fonds, für die kein Ausgabeaufschlag erhoben wird. Das klingt erst mal gut. Doch es lohnt sich nur für Anleger, die Fonds relativ häufig umschichten. Denn bei den Tradingfonds wird Jahr für Jahr eine höhere Verwaltungsgebühr fällig. Und die drückt langfristig stärker auf die Rendite als der Ausgabeaufschlag. Ab einer Haltedauer von fünf bis sechs Jahren sollte man besser zu den klassischen Fondstranchen greifen – und diese im besten Fall ohne Agio kaufen.

Tipp 10

Freibeträge nutzen

Wer mit seiner Bankverbindung oder seinem Depot umzieht (s. Tipp 3 und 6), sollte immer auch an den Freistellungsauftrag denken. Viele Anleger versäumen es, diesen einzurichten und zu nutzen. Dabei sind die ersten 801 Euro Gewinn beim Geldanlegen gratis. Erst wenn binnen Jahresfrist diese Summe überschritten wird, greift der Fiskus zu.

Tipp 11

Vorsorge absetzen

Wer als Angestellter in einen Riester- Vertrag – bevorzugt einen Fondssparplan – einzahlt, kann geleistete Beiträge später als Sonderausgaben in der Steuererklärung angeben. Im laufenden Jahr gezahlte Beiträge zu Riester-Verträgen sind als Sonderausgaben abzugsfähig, maximal mit einem Betrag von 2.100 Euro. Rürup-Sparer können für das laufende Jahr 92 Prozent ihrer privaten Basisrenten-Beitragszahlungen absetzen – maximal 23.724 Euro beziehungsweise 47.448 Euro (zusammen Veranlagte).

Tipp 12

Steuern zurückholen

Wer in früheren Jahren Schweizer Aktien gekauft hat (aktuell geht das in Deutschland nur über die Handelsplattform von Lang & Schwarz), dem berechnet die eidgenössische Finanzverwaltung auf Dividendengutschriften 35 Prozent Quellensteuer. Hierzulande werden nur 15 Prozentpunkte davon auf die 25-prozentige deutsche Abgeltungsteuer angerechnet. Den Rest können sich Anleger bei den Eidgenossen zurückholen. Seit Anfang 2020 können die Rückerstattungsanträge nur noch digital über https://eportal.admin.ch/start gestellt werden. Dazu braucht man den “Snapform Viewer”, ein kleines Zusatzprogramm, das die Schweizer Behörden kostenlos zum Download anbieten. Das Onlineformular ist auch von steuerlichen Laien leicht auszufüllen. Zum Schluss wird ein Antragsformular für die Rückerstattung generiert. Nachdem dort das heimische Finanzamt den Wohnsitz in Deutschland bestätigt hat, wird der Antrag an die Schweizer Steuerverwaltung in Bern geschickt. Nach vier Wochen sollte die zu viel einbehaltene Abgabe erstattet sein.

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Bildquellen: iStock


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